Mahalo ist die jüngste Idee des Web-Entreprenneurs Jason Calacanas und ein Versuch, die Suche im Web neu und vor allem menschlicher zu gestalten. „Mahalo“ ist übrigens hawaianisch für „Danke“. Was Mahalo von zum Beispiel Google unterscheidet, ist der Unterschied, dass die Suchergebnisse von echten Menschen und nicht von Algorithmen erstellt werden.
Das Ergebnis dieser Art von Suche ist, dass man man für feststehende Begriffe fundamental bessere Ergebnisse erhält – soweit sich bei Mahalo jemand um den Begriff gekümmert hat.
Dies spannende Frage wird natürlich bei Mahalo sein, ob und wie schnell man skalieren kann. So bietet die Beta-Version zur Zeit keine brauchbare Unterstützung für Begriffe des deutschen Sprachraums. So ergibt zum Beispiel eine Suche nach „Goethe“ als Top-Link etwas zu Karl Marx. Fairer Weise muss man allerdings anmerken, dass man alternativ über Mahalo Zugriff auf Google, Wikipedia, Flickr, Live Search, ASK.com del.icio.us und Youtube hat. Wer also einen Weg sucht, mit einer Eingabe mehrere Quellen zu checken, der dürfte mit Mahalo gut bedient sein.