Wer mal einen richtig schlechten Test lesen möchte, in dem Windows 7 gegen Mac OS X gewinnt, kann das hier tun:
Lifehacker – Windows 7 Versus Mac OS X Leopard: The Feature-by-Feature Showdown – Operating Systems: „“
Interessant, wie in den letzten Monaten in Amerika das Meinungsbild unter Journalisten zu Microsoft radikal umgeschwenkt ist, ohne dass es dafür irgend einen Grund geben würde – abgesehen von Werbegeldern in Höhe von mehreren hundert Millionen pro Kampagne – vielleicht. Da wird Windows 7 von Journalisten regelrecht beworben, obwohl die Previews keine Vollständige Version des Endprodukts darstellen. So fehlen scheinbar noch eine Menge Features bezüglich des DRM und der Blue Ray Wiedergabe, welche zur Zeit zu den Hauptproblemen von Vista gehören.
Mal abgesehen davon, dass die Autorin Trapani viele sehr gewagte Thesen über die Stärken von Windows aufstellt, vergisst sie komischerweise die offensichtlichsten Schwächen, welche mich zu dem Urteil gebracht haben, dass Windows 7 immer noch ein Haufen Schrott ist:
• Kein Support zum Lesen von PDF.
• Kein Support zum Schreiben von PDF.
• Taskbar im Friedhof-Look(subjektiv).
• Schlechtes Handling von Multi-Monitor-Setups.
• Kein Support für Drop-Loaded Folders.
• Kein Support für das Lesen/Schreiben anderer üblicher Dokumente wie – ähem – Office.
• Kein Vorschau(meint das Programm).
• Kein Expose.
• Kein Spaces.
• Kein eingebauter Apache-Server.
• Kein VNC-Server/Client.
• Kein SSH-Server/Client.
• Kein FTP-Server.
• Richtiges Filsharing nur für die Ultimate und Business Version,
• Keine systemweite Rechtschreibkorrektur.
• Kein Scripting à la Automator/Apple Script.
• Viel schlechtere Systemtools.
• Viel langsamer.
• Kein Dashboard. Widgets auf dem Desktop sind mir ein Graus.
• Kein Unix.
• Kein Unix(der Punkt ist doppelt wichtig).
• Teurer – teilweise viel teurer.
• Kein Schach.
• Schlechtere Mathe-Programme(Rechner Grapher).
• Kostenlose Entwicklertools in OS X. Microsofts schlechteres Pendant Visual Studio gibt es für ein paar grüne Scheine.
• Schlechterer Mail-Client.
• Schlechtere WLAN-Tools.
Sicherlich mag der ein oder andere sagen, dass auch meine Liste subjektiv ist. Nur ist sie eben schon sehr lang. Auch fehlen auf ihr eben noch ein paar Dinge, die da wären: Viren, Crapware und Virenscanner die Systemleistung fressen. Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Tests, wie auch der von Trapani, sich immer nur auf die RC-Version beziehen, welche dem Umfang von Ultimate hat. Die meisten PCs werden aber mit den Versionen Home Premium, Basic oder demnächst auch Starter verkauft.
Ich für meinen Teil, werde Lifehacker ab heute meiden – so einen Schmarn sollen die sich an den virtuellen Hut stecken!