Apple’s letzte Neuvorstellungen kann man in drei Kategorien einteilen: MacBooks, Snow Leopard und iPhone.
Die neuen MacBooks sind sicher sehr erfreulich. Günstigere Preise, ein 13″ Unibody-MacBook Pro und fest-verbaute LiPo-Akkus machen wirklich Sinn. Zwar haben auf Seiten der Mac-Hasser auch gleich die Schreie wegen der Akkus eingesetzt, aber dieser Haufen braucht nun einmal etwas zu meckern. Richtig ist, dass für mindestens 95% aller Anwender 2 Stunden mehr Akku-Laufzeit wichtiger sind, als die Möglichkeit, eine Tausch-Akku einzusetzen.
Schön ist auch der Preisverfall beim MacBook Air. Für einen Einstiegspreis von nur noch 1349€ ist das Air inzwischen für einen sehr akzeptablen Preis zu haben – Dell’s langsamerer, teurerer und subjektiv hässlicher Adamo sieht nun noch etwas älter aus.
Die SDHC-Card-Slots an den 13″ und 15″ MacBooks wurden ebenfalls diskutiert. Ich denke, hier sieht es ähnlich wie den Akkus aus: Für 95% aller Anwender ist der SD-Card-Slot die bessere Lösung, vor allem, weil der Slot boot-bar ist. Hier nur etwas Kritik an Apple: andere Firmen bieten solche Slots schon seit Jahren.
Snow Leopard ist meiner Ansicht nach das wichtigste Update seit Jahren. Geschwindigkeit, Sicherheit und Stabilität sind wichtiger als Features. Die neue Katze ist schneller, gibt Entwickler die Möglichkeit an die Hand, ihre eigene Software schneller zu machen, und darüber hinaus spart sie auch noch im Schnitt 6 GB Festplattenplatz. Was meiner Ansicht nach überraschend war, war Apple’s Preispolitik: Update von Leopard für 29€ und Familien-Update für 49€. Es gab zwar vorher von einigen Journalisten den Ruf, das Update günstiger als sonst zu gestalten, aber dass Apple das wirklich macht, hätte ich nie geglaubt. Ich hatte die üblichen 199€ für eine Familien-Lizenz schon fest einkalkuliert. Microsoft sieht da mit Windows (Vista 2) 7 sicherlich alt aus.
Das iPhone 3 GS war sicher die Hauptattraktion der Show. Doppelt so schnell, gute Kamera, mehr Speicher, Kompass, mehr Akku – dass alles heißt für die Konkurrenz von Rim, Palm, usw. warm anziehen. Vor allem bedenkt man, dass das iPhone 3G nun in Amerika für 99$ zu haben ist. Man fragt sich doch, wie Konkurrent Palm dagegen mithalten soll. So hat der neue Palm Pre eine schlechtere Kamera, keine 50.000 Apps, weniger Akku-Laufzeit und bis zu viermal weniger Speicher(8GB vs. 32GB). Wenn man als Wettbewerber Apple’s schon nach nackten Zahlen deutlich unterlegen ist, packt man am besten ein. Den Rest wie Design, Verarbeitung und Coolness-Faktor macht Apple sowieso besser als alle Anderen.
Wer Bookmarks zwischen mehreren Macs oder PC synchronisieren möchte, kann sich dotMac jetzt sparen. Denn das beliebte Foxmarks gibt es nun neben Firefox auch für Safari und den Internet Explorer. Somit kann man natürlich auch seine Firefox Bookmarks auf der Windows-Seite mit Safari auf dem Mac abgleichen. Eine Web App für’s iPhone gibt es übrigens auch.









