Archiv für die Kategorie ‘Mac’

Bewertung von Apple’s WWDC ‘09 Keynote

Juni 13, 2009

Apple’s letzte Neuvorstellungen kann man in drei Kategorien einteilen: MacBooks, Snow Leopard und iPhone.

Die neuen MacBooks sind sicher sehr erfreulich. Günstigere Preise, ein 13″ Unibody-MacBook Pro und fest-verbaute LiPo-Akkus machen wirklich Sinn. Zwar haben auf Seiten der Mac-Hasser auch gleich die Schreie wegen der Akkus eingesetzt, aber dieser Haufen braucht nun einmal etwas zu meckern. Richtig ist, dass für mindestens 95% aller Anwender 2 Stunden mehr Akku-Laufzeit wichtiger sind, als die Möglichkeit, eine Tausch-Akku einzusetzen.

Schön ist auch der Preisverfall beim MacBook Air. Für einen Einstiegspreis von nur noch 1349€ ist das Air inzwischen für einen sehr akzeptablen Preis zu haben – Dell’s langsamerer, teurerer und subjektiv hässlicher Adamo sieht nun noch etwas älter aus.

Die SDHC-Card-Slots an den 13″ und 15″ MacBooks wurden ebenfalls diskutiert. Ich denke, hier sieht es ähnlich wie den Akkus aus: Für 95% aller Anwender ist der SD-Card-Slot die bessere Lösung, vor allem, weil der Slot boot-bar ist. Hier nur etwas Kritik an Apple: andere Firmen bieten solche Slots schon seit Jahren.

Snow Leopard ist meiner Ansicht nach das wichtigste Update seit Jahren. Geschwindigkeit, Sicherheit und Stabilität sind wichtiger als Features. Die neue Katze ist schneller, gibt Entwickler die Möglichkeit an die Hand, ihre eigene Software schneller zu machen, und darüber hinaus spart sie auch noch im Schnitt 6 GB Festplattenplatz. Was meiner Ansicht nach überraschend war, war Apple’s Preispolitik: Update von Leopard für 29€ und Familien-Update für 49€. Es gab zwar vorher von einigen Journalisten den Ruf, das Update günstiger als sonst zu gestalten, aber dass Apple das wirklich macht, hätte ich nie geglaubt. Ich hatte die üblichen 199€ für eine Familien-Lizenz schon fest einkalkuliert. Microsoft sieht da mit Windows (Vista 2) 7 sicherlich alt aus.

Das iPhone 3 GS war sicher die Hauptattraktion der Show. Doppelt so schnell, gute Kamera, mehr Speicher, Kompass, mehr Akku – dass alles heißt für die Konkurrenz von Rim, Palm, usw. warm anziehen. Vor allem bedenkt man, dass das iPhone 3G nun in Amerika für 99$ zu haben ist. Man fragt sich doch, wie Konkurrent Palm dagegen mithalten soll. So hat der neue Palm Pre eine schlechtere Kamera, keine 50.000 Apps, weniger Akku-Laufzeit und bis zu viermal weniger Speicher(8GB vs. 32GB). Wenn man als Wettbewerber Apple’s schon nach nackten Zahlen deutlich unterlegen ist, packt man am besten ein. Den Rest wie Design, Verarbeitung und Coolness-Faktor macht Apple sowieso besser als alle Anderen.

Komische Meinungen zu Windows 7

Juni 4, 2009

Wer mal einen richtig schlechten Test lesen möchte, in dem Windows 7 gegen Mac OS X gewinnt, kann das hier tun:

Lifehacker – Windows 7 Versus Mac OS X Leopard: The Feature-by-Feature Showdown – Operating Systems: „“

Interessant, wie in den letzten Monaten in Amerika das Meinungsbild unter Journalisten zu Microsoft radikal umgeschwenkt ist, ohne dass es dafür irgend einen Grund geben würde – abgesehen von Werbegeldern in Höhe von mehreren hundert Millionen pro Kampagne – vielleicht. Da wird Windows 7 von Journalisten regelrecht beworben, obwohl die Previews keine Vollständige Version des Endprodukts darstellen. So fehlen scheinbar noch eine Menge Features bezüglich des DRM und der Blue Ray Wiedergabe, welche zur Zeit zu den Hauptproblemen von Vista gehören.

Mal abgesehen davon, dass die Autorin Trapani viele sehr gewagte Thesen über die Stärken von Windows aufstellt, vergisst sie komischerweise die offensichtlichsten Schwächen, welche mich zu dem Urteil gebracht haben, dass Windows 7 immer noch ein Haufen Schrott ist:

• Kein Support zum Lesen von PDF.
• Kein Support zum Schreiben von PDF.
• Taskbar im Friedhof-Look(subjektiv).
• Schlechtes Handling von Multi-Monitor-Setups.
• Kein Support für Drop-Loaded Folders.
• Kein Support für das Lesen/Schreiben anderer üblicher Dokumente wie – ähem – Office.
• Kein Vorschau(meint das Programm).
• Kein Expose.
• Kein Spaces.
• Kein eingebauter Apache-Server.
• Kein VNC-Server/Client.
• Kein SSH-Server/Client.
• Kein FTP-Server.
• Richtiges Filsharing nur für die Ultimate und Business Version,
• Keine systemweite Rechtschreibkorrektur.
• Kein Scripting à la Automator/Apple Script.
• Viel schlechtere Systemtools.
• Viel langsamer.
• Kein Dashboard. Widgets auf dem Desktop sind mir ein Graus.
• Kein Unix.
• Kein Unix(der Punkt ist doppelt wichtig).
• Teurer – teilweise viel teurer.
• Kein Schach.
• Schlechtere Mathe-Programme(Rechner Grapher).
• Kostenlose Entwicklertools in OS X. Microsofts schlechteres Pendant Visual Studio gibt es für ein paar grüne Scheine.
• Schlechterer Mail-Client.
• Schlechtere WLAN-Tools.

Sicherlich mag der ein oder andere sagen, dass auch meine Liste subjektiv ist. Nur ist sie eben schon sehr lang. Auch fehlen auf ihr eben noch ein paar Dinge, die da wären: Viren, Crapware und Virenscanner die Systemleistung fressen. Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Tests, wie auch der von Trapani, sich immer nur auf die RC-Version beziehen, welche dem Umfang von Ultimate hat. Die meisten PCs werden aber mit den Versionen Home Premium, Basic oder demnächst auch Starter verkauft.

Ich für meinen Teil, werde Lifehacker ab heute meiden – so einen Schmarn sollen die sich an den virtuellen Hut stecken!

MacFreebie: Foxmarks für Safari

Februar 9, 2009

foxmarks.jpgWer Bookmarks zwischen mehreren Macs oder PC synchronisieren möchte, kann sich dotMac jetzt sparen. Denn das beliebte Foxmarks gibt es nun neben Firefox auch für Safari und den Internet Explorer. Somit kann man natürlich auch seine Firefox Bookmarks auf der Windows-Seite mit Safari auf dem Mac abgleichen. Eine Web App für’s iPhone gibt es übrigens auch.

Foxmarks ist übrigens kostenlos und benötigt Leopard, man muss nur ein Benutzer-Konto anlegen.

Eindeutig die coolste Software-Neuerscheinung des noch neuen Jahres.

Quelle
TUAW
Foxmarks

Happy 25th Birthday Macintosh

Januar 23, 2009

Heute vor 25 Jahren, am 24. Januar 1984, hat Apple den ersten Macintosh der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Damit legte Apple den Grundstein für den modernen Personal Computer wie wir ihn heute kennen. An dieser Stelle möchte ich Apple, dem Macintosh und seinem Vater Steve Jobs alles Gute wünschen und hoffe, dass die nächsten 25 Jahre so insanely great werden, wie die letzten.

mac freigestellt.jpg

Zur Feier des Tages hier nüch drei Videos:

Macintosh 1984 Superbowle Werbespot

Steve Jobs stellt den Macintosh vor

Macintosh 128k beim Booten

Apple verpasst dem weissen MacBook die NVIDEA-Grafik

Januar 21, 2009

Manchmal kommt es anders als man denkt: Anstelle das günstige weisse MacBook einzustellen, hat Apple ihm jetzt die NVIDEA 9400 Grafik des MacBooks 13″ Alu eingebaut.

mb2009.png

Ausserdem kommt die neue Version jetzt von Haus aus mit 2GB DDR2-Ram und laut Engadget kann man davon ausgehen, dass es wie bisher über einen Firerwire400 Port verfügt. Der Ram ist zwar im Gegensatz zum Alu-MacBook nur DDR2 anstelle von DDR3, aber selbst dass kann man als Vorteil betrachten, weil DDR3 bei den MacBooks keinen Nennenswerten Vorteil bietet, und das Aufrüsten mit DDR3 auf 4GB erheblich teurer ist.

Des weiteren ist davon auszugehen, dass der Preis bei 949€ bleibt, was es zu einem sehr attraktiven Gerät macht, da die 9400-Grafik durchaus Spiele tauglich ist. Dank des Firewire400-Ports ist es für alle, die mit DV-Camcordern oder in der Audio-Produktion arbeiten , sehr interessant.

Im deutschen Store ist die Änderung zur Zeit noch nicht sichtbar.

QUellen
Engadgtet
US Stopre
Produktseite

iMecker ‘09

Januar 8, 2009

Langsam nervt es ja, was sich Teile der Mac-Gemeinde nach inzwischen jeder Keynote leisten. Da stellt Apple wie fast immer zur Macworld ein neues iLife, iWork, ein neues MacBook Pro 17″ und DRM-Freiheit vor und in den Foren und Blog-Kommentaren möchte man meinen, geht die Welt unter.

macbookpro17zoll09.gif

Irgendwie bringen es einige Leute zu Stande, über ein MacBook Pro zu meckern, dass beinahe die doppelte Akkulauf und die dreifache Lebenszeit hat wie sein Vorgänger. Selbst wenn jemand einen zweit-Akku genutzt hätte, was jetzt nicht mehr geht, hätte er sich dieses Gewechsele mit dem neuen MacBook Pro gespart. Hinzu kommt noch die dreifache Lebensdauer, wären wir also bei einem eingebauten Akku anstelle von sechs wechselbaren – Hallo Greenpeace. Wir sehen mal von den ca. 900€ ab, die man für die fünf zusätzlichen Akkus hätte löhnen dürfen.

Auch tauchen überall skurrile Thesen auf, Apple würde für die 50€ Matt-Option beim MBP einfach eine Folie über das Display kleben, obwohl Phil Schiller eindeutig auf der Keynote von „remove the glas screen“ geredet hat. Hier wir eindeutig das Glas-Panel gegen ein traditionelles nicht spiegelndes aus Plastik getauscht. Aber der gemeine Foren-Troll ist sich scheinbar für keine Verschwörungstheorie zu schade.

Als (inzwischen) alter Mac-Hase erinnert man sich da noch an die gute alte Zeit, als man sich auf einer Macworld noch mit einem PowerMac Speed Bump zufrieden geben mußte.

Macworld 09: Phil’s Show

Januar 6, 2009

iwork09.jpg

Nun ist sie also vorbei, Apple’s vorerst letzte Keynote auf der Macworld in San Francisco und was Apple vorgestellt hat, kann sich sehen lassen: neues iLife ‘09, neues iWork ‘09 mit Online-Komponente iWork.com, neues MacBook Pro 17″ mit nicht tauschbaren 8 Stunden Super-Akku und DRM-befreitem iTunes-Store mit dreifaltiger Preisgestaltung.

Für mich sind iLife, iWork und die DRM-Befreiung ein Muss, zum Glück mag ich keine 17″ Notebooks, sonst wäre das heute ein wirklich teurer Tag geworden.

Meine persönlichen Favoriten sind Geotagging, Gesichtserkennung und verbesserte Übergänge im iPhoto, Musiklehrer in Garageband, iWork.com, Formeln in iWork und natürlich das Musik-DRM-freie iTunes. Was Apple da heute präsentiert hat ist sicherlich ein guter Start ins Jahr 2009.

Apple gibt sich mutig

Oktober 15, 2008

Nun ist er vorbei, der Apple Spotlight in Notebooks Event und es bleibt eine Erkenntnis: Steve Jobs hat „Big Balls“!

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen andere Hersteller ihre Preise senken und mit den Netbooks sich ein neues Billig-Segment auftut, setzt Apple auf das „mehr“, nämlich mehr Leistung, mehr Design, aber auch mehr Geld vom Kunden. Und das Ganze kann sogar funktionieren.

Die neuen Macbooks und MacBook Pros sind mit Sicherheit die besten Mac-Nootebooks die es je gab und der Umstand, dass man für 1199€ jetzt ein sehr cooles Mini-Macbook-Pro bekommt ist auch schön, denn das ist es, was das neue Macbook ist, nämlich der legitime Nachfolger des Powerbook 12″.

Pirates für den Mac

August 1, 2008

Nach langer Zeit schafft es nun Sid Meyer’s Pirates auf den Mac. Ferral Interactive bringt das Spiel unter dem neuen Label Ferral Legends am 29.8 auf den Markt. Dankenswerterweise beträgt der Preis nur 25€.

Es erscheint für PPC und Intel mit mindestens 1,6GHz Taktung, will mindestens 64mb Grafikspeicher und 512 M Ram. Auf Systemen mit dem GMA 950 wie dem MacBook oder dem Mac mini wird es nicht laufen.

Pirates ist eine Mischung aus Strategie, Rollenspiel und Simulation und seines Zeichens Begründer des ArrrrPG-Genres.

Quelle
MTN

Mac OS X auf dem MSI Wind

Juli 16, 2008

Ganz im Sinne des beliebten Spiels „wir installieren OS X auf cleverer PC Hardware, die uns Apple nicht verkaufen möchte„, gibt es nun eine Installationsanleitung für das Netbook MSI Wind. Dieses ist übrigens baugleich mit dem neulich bei Aldi verkauften Medion Akoya Mini. Den Medion Akoya Mini gab es für 399€, der MSI WInd wird wohl für den gleichen Preis über die Theke gehen – wenn er denn mal in Deutschland verkauft wird.

Im Gegensatz zum Eee-PC von Asus kommt hier nicht OS 10.4 Tiger, sondern die neuste Generation, nämlich 10.5 Leopard zum Einsatz.

Der MSI Wind kommt mit einem 1,6 GHz Intel Atom Prozessor, 1 GB Ram, einer GMA 950 Grafikkarte und einer 80 GB Festplatte, was die ganze Angelegenheit erheblich OS X freundlicher macht, als die Ausstattung des Eee-PCs. Natürlich gibt es wie beim Eee ein paar Probleme, so ist die intrern verbaute WLAN-Karte etwas inkompatiebel, diese läßt sich allerdings gegen ein OS X kompatibles Modell austauschen.

Die Arbeitsgeschwindigkeit des Geräts scheint hinreichend zu sein. Wer mutig ist und ein Notebook, das kleiner und vor allem billiger als das MacBook Air ist, sucht, der sollte sich das ganze mal anschauen.

Quelle
TUAW